Veröffentlichungen

Publikationen, Artikel und Podcasts von und mit Jena Samura


WIE ICH WERDE, WIE ICH SEIN WILL

WERDEN

Performance von Magda Korsinsky & Team
2023

 
Ich sehe mich – in Dir! Sind wir uns so ähnlich in unserer Wut, in unserer Trauer, in unserem Lachen, in unserem Mut? Denn äußerlich, in unseren Interessen, in den Familiengeschichten sind wir ja durchaus verschieden. Und trotzdem wachse ich über mich hinaus, wenn ich Dich erlebe.

Für WERDEN kam die bildende Künstlerin und Choreografin Magda Korsinsky mit vier FLINTA* zusammen, um gemeinsam ihre Erfahrungen und Expertisen zu reflektieren. Denn es ist nicht leicht, durch diese Gesellschaft zu manövrieren. Zuviel ist gleichzeitig zu leisten: sich um sich selbst kümmern, wachsen, die eigenen Wünsche erkennen und formulieren, sich selbst in die Zukunft projizieren, eigene Allianzen kreieren. Zu viele Hürden stellt diese Gesellschaft Schwarzen FLINTA* in den Weg, zu viel Gewalt. Woher also nimmt mensch Stärke und Selbstbewusstsein als Schwarze FLINTA*? Wie suchen sie sich ihre Spiegel aus, um an diesen Bildern zu wachsen? Welche Rollen spielen Medien, Freund*innen, Familienmitglieder? Was bedeuten die Kämpfe der letzten dreißig Jahre für sie? Wie gehen sie mit Konflikten um, welche Träume, Vorstellungen, Selbstentwürfe motivieren sie? So entstand ein Archiv, ein choreografisch-performatives Geflecht, gewebt aus dem Erfahrungsschatz Schwarzer FLINTA*.

Jena Samura arbeitete neben Pasquale Virgine Rotter als Schreibcoach für die Produktion WERDEN von Magda Korsinsky.


99 Questions: 

Feminisms in the Museum

Podcast
2023


The five-part podcast series Feminisms in the Museum explores different currents and schools of feminist thought, and aims to expand feminist perspectives on museum activities and experiences.

Host Jena Samura welcomes five different speakers from the contexts of museums, art and activism aksing: "Is a decolonial, feminist musuem possible?".

Parabolis Virtualis 3 - Neue, queere Lyrik

Noah Anderson & Kevin Junk (Hrg.)
2023

Inhalt

Parabolis Virtualis, die queere Lyrikanthologie, geht nach zwei erfolgreichen Ausgaben in den dritten Band. In der neuen Ausgabe haben sich Noah Anderson und Kevin Junk für die Herausgabe zusammengetan.
Die Herausgebenden setzen diesmal einen klaren Fokus: Sie zeigen eine kuratierte Auswahl von afro-diasporischen, schwarzen, queeren Lyriker*innen.
Neben eingeladenen Autorinnen und Autoren wurde der Band wieder von einem Open Call begleitet. Dabei herausgekommen ist eine vielschichtige und vielstimmige Bestandsaufnahme aktueller Textproduktion aus der schwarzen Community. Die Texte sind mit Illustrationen von Ford Kelly ausgestaltet.

Mainstreaming Decolonize! Koloniale Kontinuitäten in der Entwicklungspolitik (2022)

Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) (Hrg.)
2022

Herausgeber: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER), 108 Seiten

Die Broschüre baut darauf auf, die Kämpfe von migrantischen Selbstorganisationen, Schwarzen Communities, postkolonialen und entwicklungspolitischen Gruppen zusammenzudenken, koloniale Kontinuitäten und Rassismus als globales Unrechtssystem zu analysieren sowie Dekolonisierung als breiteren Ansatz von gesellschaftlicher Transformation weltweit zu begreifen. 

SCHIRN PODCASTS: "TELLING BLACK HISTORIES"


2021

In der Podcast­reihe TELLING BLACK HISTO­RIES zur Ausstel­lung KARA WALKER. A BLACK HOLE IS EVER­Y­THING A STAR LONGS TO BE spricht Jena Samura mit den Expert*innen Edna Bonhomme, Jose­phine Apraku, Joséphine Sagna und Jeanne Nzakiz­a­bandi über euro­päi­sche Kunst­ge­schichte und Schwarze Kunst, kolo­niale Geschlech­ter­kon­struk­tio­nen und wie man Geschichte kritisch reflek­tie­ren kann. Auf Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Google Podcasts, Sound­cloud und dem SCHIRN MAGA­ZIN

Monolog: "Bereit zu zerstören"

in Transcodiert #1 - queeres Literatur Magazin

Schwarz wird großgeschrieben

Evein Obulor & RosaMag (Hrg.)
2021

Die Black Lives Matter-Bewegung hat die Gesellschaft aufgerüttelt und Veränderungen ins Rollen gebracht. Auch in Deutschland. Doch Schwarze FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinäre, Trans, Agender), die in Deutschland leben, finden sich selbst und ihre eigenen Geschichten oft nicht wieder. Wie ihre Lebensrealität hierzulande aussieht und welche Ziele und Zukunftsvisionen sie sich erträumen, erzählen intim und schonungslos 20 Schwarze FLINTA*. In ihren Texten brechen sie mit Stereotypen, fordern zum Umdenken auf und erschaffen einen Raum für eigene Identitäten.

Mit Illustrationen von Sharonda Quainoo.

We Collide

Poem in Tour De Moon Press, London
On archives + memory + elders

RosaMag


"Ein Online-Lifestylemagazin, das Schwarze Frauen* und Freund*innen informiert, inspiriert und empowert. ROSAMAG porträtiert die facettenreichen Lebenswelten der modernen Schwarzen Frau."

Über die Autor*innen von "Schwarz wird großgeschrieben"

Illustration von SHARONDA QUAINOO 


Am 27. September erscheint “Schwarz wird großgeschrieben”


Schwarz wird großgeschrieben macht Platz für die Perspektiven von 20 inspirierenden Schwarzen FLINTA*. Wer unsere Autor*innen sind und was sie machen, wenn sie gerade nicht schreiben erfahrt ihr hier: 

Dort wo unsere Freiheit beginnt (09.06.20)

Vergangenen Samstag gingen deutschlandweit fast 200.000 Menschen auf die Straße, um sich den weltweiten Black Lives Matter Protesten anzuschließen. Der erste Bericht der Tagesschau an diesem Abend zeigte Bilder der Proteste, jede mittelgröße Zeitung bringt ein Themenspecial zu “Schwarzsein in Deutschland” und wieder werden nicht die relevanten Fragen gestellt.

Kinder der Befreiung (08.09.20)

Der 8. Mai markiert dieses Jahr den 75. sogenannten “Tag der Befreiung”. 1945 wurden die deutschen Konzentrations- und Arbeitslager von den Alliierten befreit. Dieser Tag steht heute für das Ende des faschistischen Regimes in Deutschland. Auch viele afro-amerikanische Soldaten waren an dieser Befreiung beteiligt.

Sweet Quarantine: Corona und die Erzählung von Solidarität (28.03.20)

Es ist mein 12. Tag in Quarantäne und während ich die meiste Zeit des Tages auf Instagram oder in Zoom Meetings versinke, werden in Supermärkten Kassierer*innen angespuckt und Krankenpfleger*innen haben drei Nächte nicht eine Minute geschlafen. Besonders die erste Quarantäne Woche war hart für mich, vor allem weil ich eine “People Person” bin und aktuell meinem Nebenjob in einem Café nicht mehr nachgehen kann, was finanzielle Sorgen mit sich bringt. Aber vor allem der Blick auf das “wie lange?” hat Ängste in mir vorher gebracht. Davor mental abzurutschen, aber vor allem auch vor dem “was folgt”?


Wenn du dir keine Pause gönnst, kann dein Aktivismus dich verschlucken” (09.12.19)


 Ein Gespräch mit der Aktivistin und Poetry Künstlerin Emilene Wopana Mudimu 


30 Jahre deutsche Sch-einheit (16.11.9)

Bild: Doğukan Şahin

30 Jahre Mauerfall – 30 Jahre deutsche Sch-einheit. In den vergangen Tagen, gab es jede Menge Feierlichkeiten, TV-Specials und Artikel anlässlich des Jubiläums der sogenannten “Wiedervereinigung”. Seit Mitte des Jahres, gibt es eine durch die Bundesregierung initiierte Kampagne mit dem Titel “Das ist sooo deutsch”, die auf Bushaltestelle-Plakaten angebliche “deutsche” Dinge zeigt, wie den Trabi, Socken in Sandalen und eine migrantische Person, die Döner zubereitet- latente Bestärkung einer nationalen Identität im öffentlichen Raum. Doch wie war die “Wende” für Schwarze Menschen in Deutschland? Eine kritische Beleuchtung der frühen 90er.

6 Bücher zur afrodeutschen Geschichte (04.09.19)


Seit hunderten von Jahren leben Schwarze Menschen in Deutschland und Europa. Doch diese Tatsache wird in der allgemeinen Geschichtsschreibung häufig vergessen und nur wenig ist über das Schwarze Deutsche Leben in Europa seit der Antike bekannt. Mit diesen sechs Büchern, möchte ich euch die Möglichkeit geben, mehr über das Leben afrodeutscher und Schwarzer Menschen in Europa zu lernen und euch zeigen: Wir sind schon lange hier und wir haben Geschichte. 

Schwarz-sein in einer weißen Familie (19.08.19)


Wie viele afrodeutsche Menschen, bin auch ich das Kind einer weißen Mutter und eines Schwarzen Vaters. Meine Mutter war alleinerziehend und zu der Seite meines Vaters bestand kaum Kontakt. Aufgewachsen bin ich in Norddeutschland, mit dem Deich vor der Nase und einem Fischbrötchen in der Hand. Auf meiner Kleinstadt-Schule gab es außer mir bloß eine weitere Person of Color. Mein Umfeld war sehr weiß und meine Familie ist es auch. 

Missy Magazine

Missy ist das Magazin für Pop, Politik und Feminismus. Wir schreiben über trans Familien, Sexarbeit, Lizzo, Mösendampfbäder, Rechtsruck, Coding, Fat Acceptance, Vereinbarkeit, Planningtorock, Anal Plugs, Rap, Katzen und Männer, Menstruation in Horrorfilmen, Asyl und Alltag, Achselhaare und Broad City. Futtern und Fashion sind für uns ebenso Themen wie queere Pornografie oder Organisationen, die sich für sichere Abtreibungen einsetzen. All das passiert mit einer Attitüde, die beständig den Status quo mit einem Grinsen infrage stellt. Weil wir (noch) nicht in einer gleichberechtigten Gesellschaft leben. Weil es noch viel zu diskutieren und zu verbessern gibt. Feminismus ist passé? We don’t think so. FEMINISMUS IN GEIL. Deshalb Missy. 

Im Club Zuhause (07.09.21)

 Feierngehen kann für queere BIPoC wie Nach-Hause-Kommen sein. 

Der Stress der Existenz (01.02.21)

Das Londoner Mental-Health-Kollektiv MISERY schafft Angebote für QTI*BIPoC, um gemeinsam zu heilen.
Interview mit Yasmin Ali

Die Expedition (01.11.20)

Als nicht-binäre Person of Color will Mai andere BIPoCs ermutigen, in die Naturwissenschaften zu gehen.
Interview mit Mai Chanprakhon

27.09.21

-

Schwarz wird großgeschrieben

"Die Black Lives Matter-Bewegung hat die Gesellschaft aufgerüttelt und Veränderungen ins Rollen gebracht. Auch in Deutschland. Doch Schwarze FLINTA (Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinäre, Trans, Agender), die in Deutschland leben, finden sich selbst und ihre eigenen Geschichten oft nicht wieder. Wie ihre Lebensrealität hierzulande aussieht und welche Ziele und Zukunftsvisionen sie sich erträumen, erzählen intim und schonungslos 20 Schwarze FLINTA. In ihren Texten brechen sie mit Stereotypen, fordern zum Umdenken auf und erschaffen einen Raum für eigene Identitäten."