Veranstaltungen

to build, to bury to remember

May 2026
Poetische Resonanz auf Sarah Ama Duah "to build, to bury, to remember"

Jenaba Samura
Lesung

Sarah Ama Duah mit Naomi Boima und Rositsa Mahdi
Performance

Erinnerung ist kein statischer Ort – sie wandert, verändert sich und taucht in Stimmen, Körpern und Bildern auf. Im Ursula Blickle Lab entsteht ein Raum, der zeigt: Erinnerung ist an den Blick geknüpft und an die Fragen, wer sieht, wer wird gesehen und was bleibt unsichtbar. Hier wird Erinnerung greifbar, spürbar – und offenbart, wie sie durch Körper weitergetragen wird.

Die Autorin Jenaba Samura schreibt aus afro-diasporischer Perspektive über Zugehörigkeit, Intimität und die Zerbrechlichkeit von Erinnerung. Ihre Lesung verbindet persönliche Geschichten mit kollektiven Erzählungen – zwischen klarer Gewissheit und fragmentarischem Gedenken.

Die Künstlerin Sarah Ama Duah erkundet in performativen und skulpturalen Arbeiten Formen des Erinnerns und die Dekonstruktion von kolonialen Denkmälern. In to build to bury to remember lädt sie das Publikum ein, den fetischisierten Status von diesen Monumenten zu hinterfragen. In Auseinandersetzung mit traditionellen Skulpturen und Gedenkkulturen erschaffen drei Performer:innen lebendige, fragile Monumente – hybride Formen aus Latex und Körpern, die sich ständig neu bilden und wieder auflösen und so zu Trägern von Geschichten werden.
Fragen nach Erinnerungskultur, Blickregimen und den Erfahrungsräumen der Afro-Diaspora verbinden die literarische und die künstlerische Position, die im Rahmen der Projektreihe art.poetry.space aufeinandertreffen.


Das Ursula Blickle Lab richtet einen besonderen Fokus auf die Grenzbereiche klassischer künstlerischer Disziplinen. Das Programm wird von Prof. Dr. Stephan Krass und Sebastian Winkler konzipiert und betreut.

SMASH: Literatur & Karaoke

April 2026

One World Poetry Night

by Stefanie Lahya Aukongo
14.02.26 l Black History Month X Valentines Day
Poetry Performance

Speaker at

Black Europe: A Filed on the Move

12.11.2025 l Columbia University, NYC

“Black Europe: A Field on the Move” is a one-day, interdisciplinary graduate student conference open to the entire Columbia community and members of the public. Scholars across disciplines are increasingly treating “Black Europe” as a pertinent object of study. Yet much disagreement remains on what “Black Europe” is. Does Black Europe describe a place, an identity, an aspiration, or something else? Scholars oscillate between terms such as “Afropean,” “African-European,” and “Black European.” Moreover, the institutionalization of Black European studies remains a work in progress, and views vary on whether Black European studies is an academic field, a subsection of Black Studies or African Diaspora Studies, or a reference point for a set of inquiries and practices that exceed the bounds of academic discipline.


Bücher im Gespräch


Für »Bücher im Gespräch«, den Podcast des ZfL, unterhalten sich Wissenschaftler*innen über ihre neuen Publikationen.


Episode 27: Afrotopia

 
Jenaba Samura spricht mit Liola Mattheis (beide ZfL) über ihren Essay Afrotopia. Schwarze Konstruktionen von Gender und Sexualität (Berlin: Querverlag 2025). Darin kritisiert sie die weitverbreitete Vorstellung, dass Schwarzsein und Queerness einander ausschließen, und untersucht die Verwobenheit von Geschlecht und Sexualität mit kolonialen Praktiken und Prozessen der Rassifizierung.



Lesung: Afrotopia

11.07.25 I 19:00  

InterContinental Buchhandlung / One More Chapter Buchbar

Jenaba Samura untersucht in Afrotopia Vorstellungen von Geschlecht, Gender und Sexualität in präkolonialen afrikanischen Gesellschaften. Denn neben Konzepten wie nicht-binär oder agender gibt es außerhalb Europas eine lange Tradition von Geschlechterkonzepten, die jenseits der Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität funktionieren. Und wie ist das eigentlich heute?

Lesung mit Jenaba Samura zum Black History Month

15.2.2025 l 16 Uhr
 
Lesung mit Jenaba Samura zum Black History Month, in deutsch/german.

Lets get together! Mit einer Poetry-Lesung von Jenaba Samura zelebrieren wir gemeinsam den BLACK HISTORY MONTH 2025. Im Anschluss wird es Raum zum Austausch und Zeit zum Verweilen geben. Unter anderem mit einem Büchertausch, für den ihr eingeladen seid, Bücher mitzubringen.

Anmeldung: [email protected]


Afroeuropean Studies Workshop: Spatiality, Archives and Literary Imaginations

Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Roundtable Diskussion

"Writing in Solidarity"

Schreibworkshop gemeinsam mit hn.Lyonga

Workshopreihe im Kreativraum der Galerie im Körnerpark und im WIRWIR Projektraum, Berlin-Neukölln

Schreiben, Collagen und Illustrationen sind Mittel des Selbstausdrucks und der Dokumentation. Die Workshopreihe beschäftigt sich mit Möglichkeiten des queeren Self-Publishing, des Schreibens, Collagierens und Illustrierens als Praktiken der Solidarität und des Aufbaus von Gemeinschaften. Das Projekt verbindet zwei geografische Orte, Accra und Kumasi, Ghana, und Berlin, Deutschland, indem es queere Geschichten, die in, über und von diesen Orten erzählt werden, miteinander verschränkt. Die LGBTQIA+-Gemeinschaft in Ghana ist derzeit akut bedroht durch ein Gesetz, das als „Promotion of Proper Human Sexual Rights And Ghanaian Family Values Bill“ betitelt ist. Die aktuellen Pride-Anthologien, die zusammen mit LGBT Rights Ghana von Künstler:innen und Aktivist:innen in Ghana herausgegeben werden, sind sowohl ein Instrument des Widerstands gegen Unterdrückung als auch eine Möglichkeit, queere Erfahrungen zu archivieren.
Der Workshop in Berlin lädt ein zum Sprechen über und Ausprobieren von queerem Self-Publishing, Strategien des Schreibens und der gemeinschaftlichen und politischen Arbeit durch Schreiben, Illustration und die Gestaltung von Zines.

Coming Out!

Inviting In!

Queeres Literaturfestival im Literarischen Colloquium Berlin

"Diese Lüge, diese perfekte Lüge. Zu Geschichte und Perspektiven des Konzepts Coming Out." Eröffnungspanel mit Benno Gammerl, Stephanie Kuhnen, Jenaba Samura und Koray Yılmaz-Günay
Moderation: Veronika Springmann 

Berliner Bücherfest 2024

Lesung und Panel zum Thema "Queere Lyrik" beim Berliner Bücherfest am 09.06.24 
mit anschließender Präsenz am Stand des Querverlags.

Seasons of Change

Poetry Performance
2024

@Perfocraze International Artist Residency, Kumasi (Ghana)

“Seasons of Change” by Jena Samura  pIAR/crazinisT artisT studiO

With „Seasons of Change“ Jenaba Jokou Samura (she/none) will share a first draft of a book peojekt she has been working on during her stay at pIAR. The text sorrounds the themes of mental health and transgenerational trauma, while exploring a conflicting yet intimate father-daughter relationship.

Parabolis Virtualis: Neue Queere Lyrik 3

Poetry Performance
2023

@Afropolitan Berlin

Declaration of Independence

Perfromance
2023

@Haus der Kulturen der Welt, Berlin


Für Bwa Kayiman entwickelt und realisiert Barby Asante das Werk unter Mitwirkung von und in Zusammenarbeit mit vor Ort lebenden Frauen of Colour, mit denen sie persönliche Erzählungen und Manifeste im Zusammenhang des Erbes von Versklavung und Kolonialismus teilt. Zusammen bilden sie einen Chor, der auf Ama Ata Aidoos Gedicht „As Always a Painful Declaration of Independence“ aus dem Jahr 1992 Bezug nimmt. Die Stimmen werden in Videoinstallationen, Klangstücken und Live-Performances zusammengeführt, die die weltgeschichtliche Rolle von Frauen of Colour in den Mittelpunkt rücken, in einem kollektiven Akt des Lernens und Heilens.

Aufladen: Rassismus & mentale Gesundheit


Black Berlin Black 


Performance & Panel

2023

@Ballhaus Naunynstrasse

 

Widerstand braucht Kraft, kostet Kraft. Die große Geste, die Intervention auf der politischen oder künstlerischen Bühne, braucht Energie. Aber auch der Alltag, ja, gerade der Alltag verlangt Energie: Alltagsrassismen fordern permanente Aufmerksamkeit, Selbstschutz, Selbstverhärtung. Hin- und hergerissen zwischen Exponiertheit und Übersehenwerden kämpft das Ich ums Gleichgewicht. Strukturelle Diskriminierung als Umfeld und Drohung ist eine Dauerbelastung. Chronische Erkrankungen, Depression, Immunschwächen sind anerkannte Folgen von Stress. Wie schützen wir uns? Welche Räume braucht es? Welche kulturellen Praktiken gestalten wir für uns?

Die vertrauliche Diskussion will die gegenseitige Unterstützung innerhalb Berlins vielfältiger Schwarzer Community fördern und ermutigt zum intergenerationellen Austausch. Im Zentrum stehen dabei die Kenntnisse und Wege, die eigenen wie kollektiven Energien zu pflegen und wachsen zu lassen. 

Sisters & Souls 2

Erinnerungen an May Ayim zum 25. Todestag

2021
Poetry Performance (Open Stage)

@Literatisches Colloqouium Berlin


Blockade

2020
@Junges Theater Göttingen

 

Das Stück "Blockade" gibt den Stimmen von politischen Aktivist*innen aus unterschiedlichsten Bereichen einen Raum. In Mono- und Dialogen finden die Darsteller*innen einen künstlerischen Weg das Thema „Burnout“ zu bearbeiten. Dabei stützen sie sich auf biographische Erfahrungen mit Resignation, Ratlosigkeit, Wut aber auch Hoffnung. Gefühle, die im Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus, Transfeindlichkeit und Sexismus immer wieder eine Blockade auf dem Weg in die Befreiung darstellen. Aufgeführt wurde Blockade am 23. und 24.09. auf dem Hinterhof des Juzi.

FLINTASTX ist ein Theater-Kollektiv bestehend aus Frauen, Lesben, nicht-binären und Trans-Personen, die mit ihrer Produktion Theater als eine Kunstform verstehen, das einen gesellschaftskritischen Spiegel darstellt.